Allgemeinchirurgie
Urologie
- Die Sterilisation des Mannes (Vasektomie) 1 | 2 | 3 | 4 | 5
- Hydrocele
- Krebsvorsorgeuntersuchung beim Mann
Die Sterilisation des Mannes (Vasektomie) 2
Obwohl die Sterilisation des Mannes eine der sichersten Methoden zur Verhinderung einer ungewollten Schwangerschaft ist, entschließen sich nach wie vor nur relativ wenige Männer zu diesem Eingriff. Die Vasektomie kann in der Regel vom Chirurgen oder vom Urologen ambulant durchgeführt werden. Schädliche Nebenwirkungen sind äußerst selten. Eine Wiederherstellungs-Operation ist möglich, gestaltet sich aber sehr schwierig.
Durch die Sterilisation des Mannes (Vasektomie) kommt es zu einer endgültigen Unfruchtbarkeit. Deshalb sollte der Entschluss zur Vasektomie nur dann getroffen werden, wenn neben der abgeschlossenen Familienplanung alle möglichen Änderungen der persönlichen Verhältnisse wie Scheidung, Todesfall, Wiederverheiratung, späterer möglicher Kinderwunsch bei den Überlegungen Berücksichtigung gefunden haben. Neben der abgeschlossenen Familienplanung können Erbkrankheiten, die gesundheitliche Gefährdung der Mutter bei einer erneuten Schwangerschaft oder eine untragbare wirtschaftliche Belastung durch die Geburt eines weiteren Kindes eine Rolle spielen. Der zur Vasektomie entschlossene Patient muss sich darüber im Klaren sein, dass die Operation zwar rückgängig gemacht werden kann, aber nur in seltenen Fällen zu einer erneuten Zeugungsfähigkeit führt.
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