Individuelle Gesundheitsleistungen
Hochtontherapie
- Allgemeines
- Die Ziele einer Hochtontherapie
- Durchführung
- Anwendungsgebiete
- Risiken und Komplikationen
Durchführung
Die Hochtontherapie beginnt mit einer Ganzkörpertherapie, bei der über Elektroden an Füßen und Oberkörper Hochtonschwingungen durch den gesamten Körper geschickt werden. Der Patient fühlt dabei nur ein leichtes Kribbeln. Anschließend werden die Elektroden so befestigt, dass der Frequenzstrom in der Schmerzregion direkt wirkt. Für jeden Patienten wird daher ein eigenes Behandlungsprogramm erarbeitet.
Während der Behandlungszeit schlafen viele Anwender entspannt. Nach der Hochtontherapie fühlen sie sich vitaler und beschreiben anschließend häufig ein entspanntes und erfrischtes Gefühl, etwa wie nach einem langen Dauerlauf. Bei sensibel reagierenden Patienten können während oder nach der Anwendung vorübergehend der Wachheitsgrad, der Eigenantrieb, die Spontaneität und die allgemeine Aktivität verändert sein .
Je nach Schweregrad der Erkrankung wird die Anzahl der Sitzungen festgelegt. Für Langzeiterfolge reichen meist fünf bis zehn Behandlungen aus, die mindestens dreimal pro Woche, am besten täglich stattfinden sollen. Die Therapiedauer beträgt jeweils 50 bis 70 Minuten. Die Hochtontherapie kann in spezialisierten Arztpraxen oder bei Physiotherapeuten durchgeführt werden oder bei diabetischer Polyneuropathie und Kniearthrose durch anwenderfreundliche Heimgeräte erfolgen.
Quelle: medsana.ch